Endlich: das Biotopverbundkonzept der Stadt liegt vor! Wir fordern eine verbindliche Umsetzung und die rechtliche Sicherung der Kernflächen!
Der Biotopverbund ermöglicht, isolierte Lebensräume (Biotope) zu vernetzen, um das Überleben von Pflanzen- und Tierarten zu sichern. Wir fordern eine rechtliche Sicherung der Biotopverbundflächen gemäß § 21 Bundesnaturschutzgesetz!
Die Landesdirektion Sachsen hat unsere Fachaufsichtsbeschwerde zum Bayerischen Bahnhof bestätigt!
Das war einmal....
Die wertvolle und artenreiche Brache wurde von August bis November 2024 weit vor dem Stadtratsbeschluss zum Bebauungsplan am 27. August 2025 widerrechtlich beräumt. Die Untere Naturschutzbehörde hatte eine nicht rechtskonforme Genehmigung erteilt! Jetzt reagiert die Landesdirektion auf unsere Beschwerde!
Das Ergebnis der Beräumung!
Der Bebauungsplan zerstört wertvolle Lebensräume von Fledermäusen, Brutvögeln, Zauneidechse, Insekten und nimmt eine Kaltluftleitbahn 1. Ordnung laut Stadtklimaanalyse in Anspruch! Wir halten auch den Bebauungsplan für nicht rechtskonform.
Unser Videokanal ist online - unser erstes Video steht bereit. Wir wünschen Euch viel Spaß mit dem Mobilen Grün Leipzig....
Beitrag zu Brachen im Sachsenspiegel
Wir haben für den Sachsenspiegel mit dem Autor Jan Röhnert ("Wildnisarbeit") ein Interview zur Bedeutung von Brachen gegeben. Den Beitrag vom Sachsenspiegel findet ihr hier.
Das war einmal ...
Hier seht ihr die typische Entwicklung einer Brache in dieser Stadt- hier der Bayerische Bahnhof wie er mal aussah - oben Links seht ihr den aktuellen Zustand . Die Stadt hat ohne Vorliegen einer Genehmigung oder eines Bebauungsplans die gesamte Brache beräumt. Was das für das Stadtklima und Biodiversität in der Stadt bedeutet ist offensichtlich! Aber das ist erst der Anfang, der Bayerische Bahnhof laut Stadtklimaanalyse eine Kaltluftleitbahn 1. Ordnung ("von Bebauung freizuhalten") wird mit riesigen Betonkästen bebaut (siehe dazu auch unsere Fachaufsichtsbeschwerde auf dieser Seite). Wir sagen Nein!
Der Stadtrat hat die Überbauung dieses Stadtteilparks in Reudnitz beschlossen!
Wir trauern mit den Anwohner*innen....
Mit marginalen Änderungen (Verkehrsberuhigung und Begrünung von Perthestraße und Fromannstraße) wurde der Bebauungsplan Nr. 468 „Gerichtsweg/Täubchenweg“ am 25.6.2025 beschlossen und damit der Verlust von 120 Bäumen und die Reduzierung der Grünfläche von über 6.000 m² auf 1.000 m²!
Dieser Bebauungsplan löst nicht die Wohnungsmisere, sondern verschärft den Klimanotstand und ist ein Angriff auf Lebensqualität und Gesundheit der Menschen in Leipzig!
Beschluss verschoben
Der Beschluss des Bebauungsplans Nr. 468 „Gerichtsweg/Täubchenweg“ wurde in der Ratsversammlung verschoben. Dieser Bebauungsplan ist aus baurechtlicher sowie naturschutzrechtlichen Gründen abzulehnen. Es geht um die Überbauung weiterer Grünflächen - eines kleinen Parks - in Reudnitz.
Wir haben die Stadträt*innen aufgefordert, den Park zu erhalten und gegen diesen Plan zustimmen!
Nächster Termin im Stadtrat: 25. Juni 2025
Der Kleine Park Täubchenweg/Gerichtsweg muss erhalten bleiben!
Klucksgraben - Bebauung verursacht Biodiversitätsverlust und Aufheizung
Der Bebauungsplan Nr. 437 "Wohnen am Klucksgraben“ ist noch bis zum 12.6.2025 in der Öffentlichkeitsbeteiligung.
Dieser Bebauungsplan ist nicht nur unsozial, sondern auch unökologisch!
Durch den Bebauungsplan werden insgesamt 10 ha neu versiegelt und mehr als 15 ha durch Siedlungsflächen überplant (das entspricht ca. 21 Fußballfeldern).
Und das durch flächenverbrauchende Einfamilien- und Reihen- und Kettenhäuser!
Zeitgemäße Stadtentwicklungskonzepte sehen anders aus.
Die Flächeninanspruchnahme durch den Bebauungsplan verursacht die vollständige Zerstörung von Boden, Vegetation und Lebensräumen gefährdeter und geschützter Tierarten (darunter die geschützten und gefährdeten Arten Neuntöter, Feldlerche, Mäusebussard, Gelbspötter, Grauammer und Zauneidechse u.a.). Außerdem gehen die Flächen für die Erholungsnutzung verloren.
Diese Flächenverluste führen nicht nur zu Biodiversitätsverlusten, sondern auch zu deutlichen Temperaturerhöhungen.
Und das vor dem Hintergrund zunehmender Hitze und Dürre!
Wir haben eine Stellungnahme verfasst und möchten Euch bitten, so zahlreich wie möglich Eure Einwendungen zu erheben, die Stellungnahme könnt ihr gern als Grundlage verwenden!
Unsere Fachaufsichtsbeschwerde wegen der vollständigen Zerstörung der Vegetation auf dem Bayerischen Bahnhof
Wir haben am 8. April 2025 bei der Landesdirektion eine Fachaufsichtsbeschwerde bezüglich des Verwaltungshandelns der Unteren Naturschutzbehörde Leipzig gestellt.
Wir fordern eine restlose Aufklärung der Vorgänge und eine Wiederherstellung der zerstörten Lebensräume artenschutzrelevanter Arten!
Der Bebauungsplan ist nicht beschlossen und unter dem Vorwand einer Zauneidechsen-Ausgleichsmaßnahme wurde eine ökologisch wertvolle und klimarelevante Brache gerodet und beräumt.
Bereits zerstörte Brache nördlich der Semmelweisbrücke
Vorzeitige Umsetzung des Bebauungsplans nördlich der Semmelweisbrücke
Foto links: Illegale Rodungen auf der Brache südlich der Semmelweisbrücke im Jahr 2023
Leipziger Stadtrat beschließt am 12. Februar 2025 mit 50 : 1 Stimmen die Überbauung der ökologisch wertvollen Brache des Bayerischen Bahnhofs südlich der Semmelweisbrücke (Bebauungsplan Nr. 397 )
Am 12. Februar 2025 hat die Ratsversammlung der Überbauung und damit der Zerstörung des Südteils der ökologisch und klimatisch überaus bedeutsamen Brache des Bayerischen Bahnhofs nahezu einstimmig zugestimmt. Daran konnten auch die mahnenden Worte des fraktionslosen Stadtrates Stefan Rieger, der eine Stellungnahme der Initiative Stadtnatur vortrug, nichts ändern. Belange des Artenschutzes, des Naturschutzes und des Klimaschutzes spielen offenkundig auch im neuen Stadtrat – quer durch alle Fraktionen – keine Rolle.
Neues von der ehemaligen Deponie Seehausen – Unsere PM (vom 23.01.2025) über ein mangelhaftes Zielabweichungsverfahren und eine neue Petition zum Erhalt des Naturjuwels
Aus dem Inhalt:
Die Landesdirektion stellt ohne jegliche Prüfung die Abweichung von den vorrangigen Zielen der Regionalplanung in Aussicht (Aufhebung des Waldschutzes)!
Die Veröffentlichung der Petition einer Anwohnerin zum Erhalt des Naturjuwels im Gemeindeboten wird von der Stadtverwaltung verwehrt!
Offener Brief der Seehausener*innen an Grüne Stadträt*innen
Bündnis 90/Die Grünen hatten im April 2022 einen Beschluss zum Walderhalt und für den Erhalt der Naturfläche auf der ehemaligen Deponie Seehausen gefasst. Die Seehausener*innen fordern nun entsprechende Aktivitäten für den Walderhalt und den Schutz der Natur ein!
Unser Lösungsvorschlag für eine naturnahe Gestaltung des Hafenbeckens am Klingerweg
Wir haben nicht nur eine Fachaufsichtsbeschwerde wegen fehlender Genehmigung für den Gewässerausbau der Stadtelster am Klingerweg bei der Landesdirektion eingereicht, sondern auch eine naturnahe Gestaltung für das Hafenbecken entwickelt und an die Behörden versandt.
Mehr dazu in der Leipziger Internetzeitung:
Eklatanter Rechtsbruch und Verstoß gegen die Wasserrahmenrichtlinie an der Weißen Elster
Das Amt für Umweltschutz Leipzig erlaubt naturfernen Gewässerausbau und Hafenneubau als genehmigungsfreie „Unterhaltungsmaßnahme zur Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Weißen Elster“ und ignoriert wichtige Aspekte des Naturschutz- und Wasserrechts bei Gewässerausbau und Neubau eines Bootshauses am Klingerweg im Überschwemmungsgebiet der Weißen Elster –
Die Initiative Stadtnatur beantragt die Prüfung des Verwaltungshandelns bei der Landesdirektion Sachsen
Angebliche "Unterhaltungsmaßnahme zur Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Weißen Elster" entpuppt sich als Hafenanlage für Bootshaus am Klingerweg
Uferbereich vor dem Ausbau
Nach Rodung und Gewässerausbau
Hafenanlage am Bootshaus - ökologische Aufwertung?
Bebauungsplan Nr. 468 "Gerichtsweg/Täubchenweg" in Reudnitz - Öffentlichkeitsbeteiligung bis zum 16.8.2024!
Protestiert mit eurer Stellungnahme gegen die Überbauung des Parks Ecke "Gerichtsweg/Täubchenweg"!
Eure Stellungnahme könnte ihr hier eingeben oder downloaden (mehr Infos unten): Bebauungsplan Nr. 468 "Gerichtsweg/Täubchenweg", Leipzig-Südost | Beteiligungsportal Stadt Leipzig (sachsen.de)
Grünfläche Gerichtsweg/Täubchenweg
vorher
eine artenreiche Brache wird überbaut
der Plan
Überbauung von Grünflächen in Reudnitz
In Leipzig an der Ecke Gerichtsweg/Täubchenweg soll wieder einmal eine Grünfläche überbaut werden. Der Bebauungsplan Nr. 468 sieht die Umwandlung der kleinen Parkanlage in ein urbanes Wohngebiet vor. Dieser Bebauungsplan widerspricht nicht nur sämtlichen planerischen Vorgaben und strategischen Zielen der Stadt, sondern auch den Planungshinweisen der Stadtklimaanalyse und dem Artenschutzrecht! Hier unsere PM:
Wir weisen den Bebauungsplan und die Begründung zum Bebauungsplan entschieden als nicht fachgerecht und nicht rechtskonform zurück und fordern den Erhalt der Grünfläche Ecke Gerichtsweg/Täubchenweg!
Anbei unsere Stellungnahme zum Vorhaben und unser Protestvideo mit Stimmen der Anwohnerinnen!
Video:
Nein zum Bebauungsplan Nr. 468 "Gerichtsweg/ Täubchenweg" (youtube.com)
Die städtische (Nicht)Strategie zur Netto-Null-Versiegelung in 2030 – Eine Farce in bestem Beamtendeutsch
Trotz des Beschlusses „Flächenverbrauch reduzieren- Strategie für eine Netto-Nullversiegelung bis 2030 entwickeln“ im Leipziger Stadtrat schreitet die Flächenversiegelung in der Stadt voran. Bestes Beispiel der 64 ha große Bebauungsplan in Heiterblick (siehe unten).
Wir haben uns den Beschluss „Flächenverbrauch reduzieren - Strategie für Netto-Null-Versiegelung bis 2030 entwickeln“ von 2022 noch einmal genauer angeschaut und Einwohneranfragen gestellt.
Die Antwort der Stadt hat uns schockiert!
Nettonullversiegelung bis 2030 ? Die Stadt versiegelt lieber ca. 20 ha in Heiterblick!
In der Ratsversammlung am 22.5. hat die Stadt die Aufstellung des Bebauungsplan Nr. 482 „Stadtquartier Paunsdorfer Allee/ Permoserstraße“ beschlossen. Der Bebauungsplan widerspricht dem Beschluss zur „Strategie für Netto-Null-Versiegelung bis 2030 – Flächenverbrauch reduzieren" vom 14.09.2022 (VII-A-02929-NF-02), dem Landschaftsplan und der Stadtklimaanalyse. Es werden insgesamt ca. 20 ha auf der "grünen Wiese" neu versiegelt.
Tag der biologischen Vielfalt 22. Mai 2024 vor und im Rathaus
Wir haben für den rechtskonformen und fachgerechten Vollzug des Artenschutzrechts und die Umsetzung von Landschaftsplan und Stadtklimaanalyse protestiert.
Die Initiative Stadtnatur gemeinsam mit LEIPZIG pflanzt, der LETZTEN GENERATION Leipzig und dem Ökolöwen plädierten für eine grundlegende Umkehr in der Stadtbaupolitik! BUND und NABU waren auch dabei.
Aufruf zur Kundgebung am Tag der Artenvielfalt 22.Mai 2024
Wir fordern ein sofortiges Umsteuern in der Stadtbaupolitik und den grundsätzlichen Vorrang von Stadtgrün - Bauen nur mit Grünerhalt. Wir fordern die Beachtung der Vorgaben des Landschaftsplans und der Stadtklimaanalyse und den fachgerechten und rechtskonformen Vollzug des Artenschutzrechts bei allen Bauvorhaben in der Stadt.
Dafür werden wir am Tag der biologischen Vielfalt (22.5.) gemeinsam mit dem Ökolöwen, LEIPZIG pflanzt und der LETZTEN GENERATION LEIPZIG vor der Ratsversammlung um 13 Uhr und in der Pause der Ratsversammlung um 16 Uhr demonstrieren. Kommt zahlreich!
Anschließend findet von 17 Uhr bis 18 Uhr eine Naturkundliche Führung über den Wilhelm-Leuschner-Platz statt.
Bebauungsplan „Gut Kleinzschocher“ im Landschaftsschutz- und Vogelschutzgebiet – ein Umweltskandal!
"Wir lehnen den Bebauungsplan und seine Änderung ab! Keine Bebauung im Landschaftsschutzgebiet und Vogelschutzgebiet!"
Hier unsere Pressemitteilung
Luftbild 2005
Grenzen der Schutzgebiete
Geltungsbereich Bebauungsplan
Landschaftsplan
Am 19.2. wurde fast der komplette Baumbestand auf der Grünfläche an der Johannisallee unter Umgehung des Artenschutzrechts gerodet!
Wir fordern: Schluss mit der Vernichtung des Stadtgrüns! Schluss mit dieser Betonpolitik!
Unser Video von den Rodungen an der Johannissallee mit Pressemitteilung:
Unsere Pressemitteilung zu den Rodungen in der Johannisallee...
Wir haben eine Anfrage nach Umweltinformations-recht bei der Unteren Naturschutzbehörde gestellt. Die Antwort offenbart deutliche Defizite im Verwaltungshandeln der UNB.
Wir fordern eine rechtskonforme Umsetzung des Artenschutzrechts!
Initiative Stadtnatur wehrt sich gegen weitere Zerstörung von Wald und Stadtgrün an der Max-Liebermannstraße
Völlig unter dem Radar - ohne Satzungsbeschluss und ohne jegliche Öffentlichkeitsbeteiligung – läuft gerade die Planung einer Wohnbebauung mitten im Wald an der Max-Liebermannstraße.
Hier sollen mehr als 7.000 m² Wald gerodet werden, davon 1.800 m² nur deshalb, damit das Abstandsgebot der Bebauung von 30 m zum verbleibenden Wald eingehalten werden kann!
Diese Planung widerspricht allen fachlichen, rechtlichen und politischen Vorgaben der Stadt Leipzig.
Die Zerstörung des Stadtgrüns geht auch 2024 ungebremst weiter!
Initiative Stadtnatur Leipzig stoppt flächige Baumfällungen an der Johannisallee:
Die Initiative Stadtnatur fordert nun die Ahndung der illegale Fällung des Höhlenbaumes und die Beachtung des Artenschutzrechts und der Eingriffsregelung.
Pressemitteilung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit informieren wir:
Initiative Stadtnatur Leipzig stoppt flächige Baumfällungen an der
Johannisallee
Die Zerstörung des Stadtgrüns geht auch 2024 ungebremst weiter!
Ein parkartiges Areal von fast einem Hektar mit lockerem Baumbestand an
der Ecke Johannisallee / Straße des 18. Oktober soll vollständig
überbaut und alle Sträucher und Bäume, darunter auch alte und höhlenreiche
Einzelbäume, gerodet werden.
Ines Wangemann von der Initiative Stadtnatur hatte am Sonntag den 7.
Januar zufällig festgestellt, dass auf der Fläche ein mächtiger,
gesetzlich geschützter Höhlenbaum mit einem Stammumfang von 2,70 Metern
gefällt worden war.
Auch Anfang der Woche wurden die Rodungen trotz offensichtlicher
Verstöße gegen geltendes Naturschutzrecht (insbesondere gegen den
Artenschutz) fortgesetzt. Ihre Rückfrage beim Bauleiter ergab, dass
hier die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) baut.
Laut Bauleiter sollen als Ausgleich in Mockau (d.h. weit entfernt vom
Eingriffsort) ca. 100 Bäume neu gepflanzt werden.
Eine artenschutzrechtliche Ausnahme oder Befreiung lag
nicht vor. Ines Wangemann von der Initiative Stadtnatur
informierte daraufhin die untere Naturschutzbehörde, die sofort einen
Rodungsstopp verhängte. Das Bauvorhaben war der unteren
Naturschutzbehörde gar nicht bekannt gemacht worden. Die erfolgte Rodung
des Höhlenbaums war demnach illegal.
Darüber hinaus ist auf Grund der parkartigen Struktur der Fläche von
einer für innerstädtische Bereiche recht artenreichen Tierwelt
auszugehen. Diese würde durch das Vorhaben komplett ausgelöscht. Der
Verlust von Lebensstätten von mehreren Brutvögeln und von Fledermäusen
ist ohne entsprechende Ausnahme oder Befreiung mit dem
Bundesnaturschutzgesetz unvereinbar.
Dieses Beispiel zeigt stellvertretend, wie schlecht es insbesondere, wenn
es um das Stadtgrün geht, um die behördeninterne Abstimmung bestellt ist
und wie eigenmächtig einige Behörden hier agieren. Offensichtlich haben
das Bauordnungsamt und das Amt für Stadtgrün und Gewässer das
LWB-Vorhaben – an der unteren Naturschutzbehörde vorbei - bereits
genehmigt und die Ersatzpflanzungen, die für den Stadtteil nichts bringen
und auch deshalb den Eingriff nicht ansatzweise ausgleichen können,
angeordnet.
Die Initiative Stadtnatur fordert die Ahndung der illegalen Fällung des
Höhlenbaums und eine adäquate Aufarbeitung des bereits erfolgten
Schadens für Natur und Umwelt, und zudem die Beachtung des
Artenschutzrechts und der Eingriffsregelung.
Axel Schmoll von der Initiative Stadtnatur:“ Es ist skandalös, dass bei
einem solchen Bauvorhaben die untere Naturschutzbehörde gar nicht
informiert war. Um die artenschutzrechtliche Betroffenheit zu
analysieren, müssen in einem ersten Schritt die Artengruppen Brutvögel
und Fledermäuse umfassend erfasst werden, und zwar über deren gesamten
Jahreszyklus.“
Es ist absehbar, dass gravierende artenschutzrechtliche Konflikte bei
diesem Bauvorhaben zu konstatieren sein werden.
Die Fläche an der Johannisallee ist im Landschaftsplan der Stadt Leipzig
als Park ausgewiesen.
Wiebke Engelsing von der Initiative Stadtnatur:“ Es kann nicht sein,
dass der Landschaftsplan ständig ignoriert wird, wenn die großen Player
der Immobilienbranche auf Kosten des wichtigen Stadtgrüns in unserer
Stadt bauen möchten. Wir müssen endlich die Anforderungen, die sich aus
der Klima- und Biodiversitätskrise ergeben, ernst nehmen.“
Die Initiative Stadtnatur wird die weiteren Entwicklungen an diesem
Baustandort kritisch begleiten.
Ein toller Erfolg:
Die Landesdirektion Sachsen hat unsere Fachaufsichtsbeschwerde bestätigt, der Bau der Gustav-Esche-Brücken verstößt gegen Naturschutzrecht!
Wir fordern jetzt eine Sanierung des Umweltschadens, der durch die Behelfsbrücke über den Nebenarm der Nahle entstanden ist, und eine Brückensanierung der Luppebrücke ohne Behelfsbrücke und damit ohne Eingriffe in den Auwald und den Baumbestand am Haus Auensee!
Hier lest ihr unsere Pressemitteilung und mehr über die Hintergründe der Fachaufsichtsbeschwerde!
Gartengrundstück Holbeinstraße 6a im Februar 2023
...nach den Rodungen Ende November - Bericht der Leipziger Internetzeitung vom 30.11.2023
Anwohner*innen dokumentieren Rodungen bei Protesten am 30.11.
Gartengrundstück Holbeinstraße 6a im Februar 2023
Bebauungsplan Bayerischer Bahnhof Stadtquartier Lößniger Straße - Öffentlichkeitsbeteiligung am 30.11. beendet
Wir lehnen den Entwurf des Bebauungsplans ab.
Im B-plan vorgesehen ist die Bebauung der zentralen Kalt- und Frischluftleitbahn für die Versorgung der Innenstadt und belasteter Gebiet in der Leipziger Südstadt mit Kaltluft- und Frischluft. Das geht zu Zeiten des Klimawandels gar nicht!
Darüber hinaus werden wiederum Populationen von Wechselkröten und Zauneidechsen aus der Stadt abgesiedelt!
Und es verschwinden weitere Lebensräume von wertgebenden Brutvogelarten.
Wir teilen die Position der Grünen Liga zum Vorhaben. Hier die Stellungnahme:
Die Brache auf dem Bayerischen Bahnhof - vorher und nachher....
Die Grüne Stadtratsfraktion hat eine Anfrage zu "Artensterben und Klimawandel" für die Ratsversammlung gestellt - Wir antworten
Wir nehmen diese Anfrage zum Anlass, noch einmal auf die Zerstörung von Lebensräumen seltenener und gefährdeter Arten durch Bauvorhaben hinzuweisen. Bauvorhaben, denen alle Stadtratsfraktionen (und auch die grüne Stadtratsfraktion) zugestimmt haben.
Wir fordern die grüne Fraktion auf, endlich mit Klima- und Biodiversitätsschutz ernst zu machen und zukünftig die Überbauung und Versiegelung von Baumbeständen und Brachen abzulehnen. Diese Bebauungspläne sind als Hauptursache für den Artenverlust in Leipzig zu nennen.
Petitionsübergabe
wir haben nun einen Termin für die Petitionsübergabe:
wir übergeben die Petition in der Pause der Ratsversammlung der Stadt Leipzig am 15.11. um 16:30 im Neuen Rathaus vor dem Ratssaal (kann sich etwas nach hinten verschieben…).
Danke noch mal für Eure Unterstützung. Wir freuen uns über 6.143 Unterschriften darunter 3.576 Unterstützende aus Leipzig!
Wir erwarten den Baudezernenten Herrn Dienberg und Frau Ehms, die Vorsitzende des Petitionsausschusses, zur Übergabe der Petition. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von euch dabei sein können.
Wir haben unser Sammelziel – das Quorum für Leipzig von 3.300 Unterzeichnenden – mit 3.554 Leipziger*innen und insgesamt 6.111 Unterstützer*innen unserer Petition zum Erhalt der Bäume und Sträucher auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz erreicht.
Nun wollen wir den Verantwortlichen vertreten durch den Oberbürgermeister Burkhard Jung in einer öffentlichkeitswirksamen Übergabe die Petition überreichen.
Termin folgt!
Wir wollen mit Vielen dabei sein und unseren Protest einlegen!
Wald- und Umweltverbände sprechen sich in Positionspapier gegen Rodung von Wald für Photovoltaik auf der ehemaligen Deponie Seehausen aus!
Wir informieren die Stadträtinnen und Stadträte und die Presse darüber!
"Ergebnisse der Behandlung der zum Planentwurf vorgebrachten Stellungnahmen"
Nach dem Satzungsbeschluss am 5.7. des Bebauungsplans zum Wilhelm-Leuschner-Platz trudelten die Abwägungsergebnisse des Stadtplanungsamtes zu den Stellungnahmen ein.
Eine Farce.
Eine echte Abwägung aller Belange sieht anders aus!
Hier unsere Pressemitteilung dazu:
Unser Video zum Beschluss des Bebauungsplans "Wilhelm-Leuschner-Platz"
Am 5.7. hat der Stadtrat den Bebauungsplan "Wilhelm-Leuschner-Platz" einschließlich der Rodung aller Bäume und Sträucher beschlossen.
Wir werden diese Entscheidung nicht akzeptieren und werden weiter gegen diesen Bebauungsplan protestieren!
Hier unser neustes Video und die Petition!
Trotz massiver Kritik wurde der Bebauungsplan "Wilhelm-Leuschner-Platz" vom Stadtrat beschlossen.
Besonders bitter: Noch auf der Mahnwache hatte Jürgen Kasek von den GRÜNEN durch das Megafon den Demonstrierenden versprochen, er werde dem Bebauungsplan Nr. 392 nicht zustimmen. Leider bedeutete das letztendlich dann lediglich eine Enthaltung, die im Endeffekt indirekt für den Bebauungsplan zählt.
Ganz im Gegensatz zu Ines Wangemann (Einwohnerin und Besitzerin der Läden CULTON und CULTON M), die mit ihrer Einwohneranfrage "Umgang mit dem Artenschutz in Leipzig" GRÜNEN Baubürgermeister Thomas Dienberg ordentlich zum Schwitzen brachte. Denn mit dem nun verabschiedeten Bebauungsplan geht der strukturell wertvolle über 50 bis 70 Jahre gewachsene Baum- und Strauchbestand auf dem Platz vollständig verloren und damit auch sein einmaliger Artenreichtum.
Torsten Dienberg meinte dazu, die für den Erhalt des Baumbestandes erforderliche Verschiebung der Baulinie könne und wolle sich die Stadt nicht leisten! Dass die Stadt durch diesen Willkürakt der Rodung des kompletten Baumbestandes nicht Kosten spart, sondern zusätzliche Kosten für die Zukunft verursacht (für Klimaschutzmaßnahmen, Artenschutzmaßnahmen, Gesundheit u.a.) wird zu Lasten der Bürger*innen ausgeblendet!
Mahnwache gemeinsam mit dem NABU und den Ökolöwen
Zahlreiche Naturschützer versammelten sich mit uns gemeinsam am 5. Juli vor dem Rathaus, um für eine Änderung des Bebauungsplanes auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz, der die komplette Rodung des Baum- und Strauchbestandes vorsieht, zu demonstrieren.
Foto: Initiative Stadtnatur
LASST UNS GEMEINSAM LAUT WERDEN ZUR MAHNWACHE !
Petition gestartet
Am 05.07.2023 soll auf der Ratsversammlung der Bebauungsplan Nr. 392 für den Wilhelm-Leuschner-Platz verabschiedet werden.
Das bedeutet in Folge, alle noch vorhandene Bäume werden der Bebauung auf dem Platz weichen müssen.
Das wollen und können wir nicht hinnehmen! Lasst unsere Stimmen lauter werden mit dieser Petition!
Schon über 2800 Menschen haben unterschrieben! (Stand 11.07.23)
Foto: Initiative Stadtnatur
Zum dritten Mal stand der Bau- und Finanzierungsbeschluss für den Ersatzneubau Gustav-Esche-Brücke I auf der Tagesordnung der Ratsversammlung und wieder wurde er abgesetzt. Denn noch immer liegt die Stellungnahme der LDS zu unserem Antrag auf fachaufsichtliche Prüfung der Genehmigung des Baus durch die Untere Naturschutzbehörde nicht vor.
Die Planung verstößt gegen das Naturschutzrecht, insbesondere FFH (Fauna-Flora- Habitat)-Recht, die LDS hat bereits eine fachliche Beanstandung angekündigt!
Leipziger Stadtverwaltung gibt regionale Ziele für Natur- und Klimaschutz auf der ehemaligen Deponie Seehausen auf
Die Planung der Freiflächenphotovoltaikanlage auf der Deponie Seehausen durch die Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (WEV) widerspricht der Festsetzung des Flächennutzungsplans und mehreren Stadtratsbeschlüssen, so der Ausrufung des Klimanotstandes und dem Waldmehrungsbeschluss "Lasst Bäume wachsen" vom Juli 2022, sowie dem Regionalplan Westsachsen, der für die ehemalige Deponie die Vorranggebiete "Kulturlandschaftsschutz - landschaftsprägender Höhenrücken" und "Walderhalt" festgesetzt hat. Die Stadt-Klimanalyse, die die Stadt Leipzig zur Umsetzung des Klimaschutzes im Klimanotstand erarbeitet hat, weist für die ehemalige Deponie eine hohe bis sehr hohe klimaökologische Funktion aus.
Gründe genug, um diese Planung, die man nur als Schildbürgerstreich bezeichnen kann, aus Gründen des Natur- und Klimaschutzes zu stoppen! Eigentlich...
Die Landesdirektion Sachsen hat jedoch jetzt ein sogenanntes "Zielabweichungsverfahren" eingeleitet, um diese wichtigen Ziele der Regionalplanung aushebeln zu können.
Die Stadtverwaltung Leipzig hat für dieses Verfahren eine Stellungnahme verfasst, die im Stadtrat beschlossen werden soll. In der Stellungnahme gibt die Stadtverwaltung für die Aufhebung der verbindlichen Ziele des Regionalplans grünes Licht. Städtische und regionale Natur- und Klimaschutzziele werden mit Füßen getreten.
Wir, die Initiative Stadtnatur, fordern die Stadträtinnen und Stadträte auf, dieser Beschlussvorlage NICHT zuzustimmen! In diesem Video erläutern wir, warum Klima- und Naturschutz in Leipzig mit dieser Planung unvereinbar sind:
Die Initiative Stadtnatur zur geplanten Bebauung des Wilhelm-Leuschner-Platzes in Leipzig - Unser Interview bei Radio Blau
Am 18.5. wurde unser Interview bei Radio Blau zur aktuellen Situation der geplanten Bebauung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz gesendet.
Erneute Zerstörungen von Zauneidechsenlebensräumen auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs -
Initiative Stadtnatur veranlasst fach- und rechtsaufsichtliche Prüfung durch die Landesdirektion Sachsen.
Artenschutz bei Bebauungsplanung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz nicht bewältigt
Wir haken nach...
Wir haben in der Ratsversammlung am 19.4. eine weitere Anfrage zum Bebauungsplan Wilhelm-Leuschnerplatz eingebracht.
Gegenstand waren neben dem Artenschutz auch Fragen zur Eingriffsregelung und zum Landschaftsplan. Durch das Vorhaben werden Vorkommen zahlreicher Brutvogelarten in der Innenstadt ausgelöscht, der Eingriff wird nicht angemessen kompensiert, es wird behauptet, das "Landschaftsbild" sei im Planzustand viermal so wertvoll wie vorher, und der Landschaftsplan und seine Ausweisungen werden nicht beachtet.
Unerklärlich, dass eine solche Planung in Zeiten von Biodiversitätskrise und Klimakrise von der Verwaltung, insbesondere der UNB, und der Ratsversammlung gebilligt und beschlossen wird. Es fehlen umfangreiche externe Maßnahmen, einerseits um die ökologischen Leistungen des aktuellen Bestandes auszugleichen und andererseits um den außergewöhnlich artenreichen Brutbestand in Leipzig zu erhalten.
Wir halten den Bebauungsplan nicht für rechtskonform. Es ist die komplette Fällung des Baumbestandes und die Zerstörung aller Gebüsche und Ruderalfluren geplant. Er verstößt gegen das Artenschutzrecht. Die Bebauung bzw. auch die Bauvorbereitung (Rodungen, die zum Teil schon vor der Genehmigung stattgefunden haben) zerstören Lebensstätten von artenschutzrelevanten Brutvögeln und Fledermäusen, vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. Im Artenschutzfachbeitrag wurde mit dem möglichen Ausweichen der Arten argumentiert, außerdem werden Nist- und Fledermauskästen aufgehängt. Leider entsprechen diese geplanten Maßnahmen nicht den Lebensraumansprüchen der betroffenen Arten. Auch das vorgesehene sogenannte Animal Aided Design kommt nur für Arten mit geringen Ansprüchen in Frage, die in den geplanten Betonsilos mit Unterstützung durch das AAD noch Lebensräume finden sollen. Absehbar sind die vollständigen Verluste zum Beispiel von Grünspecht, Gelbspötter, Dorngrasmücke und Nachtigall, deren Lebensraumansprüche zukünftig auf dem Platz nicht mehr gegeben sind.
Es liegt eine ablehnende Stellungnahme zum Artenschutzfachbeitrag der Unteren Naturschutzbehörde von 2019 vor. Die Untere Naturschutzbehörde hat angemerkt, dass entgegen der Argumentation des Artenschutzfachbeitrags die betroffenen Arten nicht ausweichen können.
In der Antwort auf unsere Anfrage wird behauptet, da ein Artenschutzfachbeitrag vorliege, sei nicht von Konflikten auszugehen.
Wir fragen in der Ratsversammlung nach.
Falls die Untere Naturschutzbehörde tatsächlich ihre Stellungnahme zurückgezogen hat, fordern wir eine umfangreiche fachliche Nachbesserung der vorgelegten Gutachten.
Hier unser Video zur Ratsversammlung:
Die Bäume am Wilhelm-Leuschner-Platz mahnen !
Auch in der Ratsversammlung am 19.4. wurde die Beschlussvorlage für die Gustav-Esche-Brücke abgesetzt.
Der für die Ratsversammlung am 15.3. ursprünglich vorgesehene Finanzierungsbeschluss zur Gustav-Esche-Brücke I wurde abgesetzt!
Links dazu der Post des umweltpolitischen Sprechers der Grünen Stadtratsfraktion
Behelfsbrücken durch den Auwald mit erheblichen Beeinträchtigungen des FFH-Gebietes "Leipziger Auensystem"
Am 15.3. wird in der Ratsversammlung über die Finanzierung der Brückenerneuerung Gustav-Esche-Straße I (Brücke über die Neue Luppe) entschieden.
Wir fordern die Stadträt*innen auf, die Finanzierung wegen des Verstoßes gegen FFH-Recht und eine fehlende Alternativenprüfung
abzulehnen.
Lesen Sie mehr.....
Bückenerneuerung an der Gustav-Esche-Straße mit Behelfsbrücken durch das FFH-Gebiet "Leipziger Auensystem"
Verstöße gegen FFH-Recht und nachhaltige Mobilität
Erhebliche Beeinträchtigungen des FFH-Gebietes durch geplante Rodungen im geschützten Eichen-Hainbuchenwald
Weitere 51 Bäume sollen außerhalb des Waldes am Haus Auensee gerodet werden.
Dieser Eschenahorn-Bestand soll als Ausgleichsmaßnahme für eine Neupflanzung komplett gerodet werden.
Diese Ausgleichsmaßnahme verstößt gegen das Artenschutzrecht
Freitag (3.3) auf dem Klimastreik -
wir waren als Initiative Stadtnatur dabei!
Wir protestieren gegen die Zerstörung der klimaaktiven und klimarelevanten Flächen in Leipzig!
Wir brauchen diese Flächen der Frischluft- und Kaltluftentwicklung mehr denn je!
Fortsetzung des Kahlschlags auf dem Leuschnerplatz
Wir protestieren gegen die Naturzerstörung mitten in Leipzig!
Hier unser aktuelles Video von der Mahnwache zu den widerrechtlichen Rodungen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz.
Auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz wurde heute die ersatzlose Zerstörung des Lebensraums von 17 Vogelarten und vielen weiteren Arten weitergeführt.
Wir protestieren gegen diesen Kahlschlag, der zusätzlich Aufheizung und Dürre in der Innenstadt verursacht.
Reminder: Die Stadt Leipzig ist "baumstarke Stadt" und "Kommune der biologischen Vielfalt" und befindet sich seit 2019 im Klimanotstand!
Mahnwache gegen Rodungen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz
Montag 27.2.2023 ab 8 Uhr
Treffpunkt: Wilhelm-Leuschner-Platz / Markthallenstraße
Obwohl der Bebauungsplan für den Wilhelm-Leuschner-Platz noch gar nicht genehmigt wurde, werden ab Montag weitere 28 Bäume und 23 m Heckenstrukturen auf dem Platz gerodet, darunter zahlreiche alte Bäume, u.a. Kastanien und Spitzahorn. Es werden Tatsachen geschaffen,
obwohl gerade für den Leuschnerplatz auch ganz andere Lösungen denkbar wären, nämlich Bebauung und Baumerhalt.
Der NABU ruft gegen die vorgezogenen Fällungen zur Mahnwache auf. Wir haben die Seite hier verlinkt.
Aktueller Artikel zur Deponie Seehausen in der Naturschutzinitiative
Auf der Deponie Seehausen soll Wald und artenreiches Offenland durch eine Photovoltaikanlage überbaut werden.
Dazu haben wir einen Artikel in der Ausgabe 1/2023 der Naturschutzinitiative veröffentlicht.
Presseberichte
Die geplante Inanspruchnahme der Brachen am Wilhelm-Leuschner-Platz und an der Bremer Straße werden nun auch in der Presse diskutiert
Unsere Rede am 9.2. in der Ratsversammlung im Rahmen der Beantwortung der Einwohner*innenfragen
Wir wurden als Einwohner*innen aufgefordert, uns auf Fragen zu beschränken. Wir halten es für wichtig, auch Inhalte mitzuliefern. Daher hier noch die Rede zur Bremer Straße, die wir leider nicht vollständig vortragen konnten....
Unsere Anfragen in der Ratsversammlung am 9.2.
Wir haben die Einwohner*innenanfrage mit den Anfragen zum Wilhelm-Leuschnerplatz und zur Bremer Straße in einem Video ausgewertet. (Mehr Infos zu unserer PM, den Anfragen usw. unten auf dieser Seite)
Nun ist auch die Antwort der Verwaltung auf die Anfragen zu den widerrechtlichen Rodungen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz im Ratsinformationssystem einzusehen...
Wir werden Donnerstag den 9.2.2023 ab 16 Uhr in der Ratsversammlung dazu Stellung nehmen (mehr zu den Rodungen unten auf dieser Seite).
Wir erweitern unseren Antrag auf fachaufsichtliche Prüfung des Verwaltungshandelns der Unteren Behörden der Stadt im Zusammenhang mit den Brückenerneuerungen an der Gustav-Eschestraße.
Die für dieses Vorhaben vorgesehenen Baustraßen durch den Auwald führen zu erheblichen Beeinträchtigungen des FFH-Gebietes. Die Rodungen des über 100 jährigen Waldbestandes werden vom Gutachterbüro als bauzeitlich und daher "vorübergehend" bezeichnet und wurden für das erste Brückenbauwerk (Gustav-Esche-Brücke II) bereits genehmigt. Als Ausgleichsmaßnahme soll dieser Wald gerodet werden (Eschen-Ahorn-Bestand - siehe Foto) und durch Stieleichen ersetzt werden. Artenschutzrechtliche Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG sind vorprogrammiert.
Den ursprünglichen Antrag (Fachaufsichtliche Prüfung von Fällungen im Auenwald) vom 2.10.2022 findet ihr weiter unten.
Inzwischen liegt eine Antwort der Verwaltung auf unsere Anfrage zur Bremer Straße vor. Wir werden am 9.2. in der Ratsversammlung dazu Stellung beziehen.
Unsere Pressemitteilung zu widerrechtlichen Rodungen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz und an der Bremer Straße
Illegale, nicht genehmigte Fällungen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz am 25.1.23 wurden polizeilich gestoppt
Einwohner*innenanfrage zum Wilhelm-Leuschnerplatz für die nächste Ratsversammlung am 9. Februar ab 16 Uhr
Einwohner*innenanfrage Bremerstraße für die nächste Ratsversammlung am 9. Februar ab 16 Uhr
Wilhelm-Leuschnerplatz - Verbundpflaster statt Naturdenkmal?
Auf dem Wilhelm-Leuschnerplatz sollen laut Stadt Leipzig die Bagger demnächst rollen und sämtliches Grün durch Beton ersetzen. Jetzt hat der Denkmalschutz durch den Schutz des Verbundpflasters vor dem Naturkundemuseum den Baufortschritt erst mal gestoppt. Wir sind empört, dass Verbundpflaster geschützt wird, der Baumbestand aber durch das Amt für Umweltschutz geopfert wird. Direkt am Naturkundemuseum steht ein riesiger Silberahorn - der NABU hat die Unterschutzstellung als Naturdenkmal beantragt. Das Amt für Umweltschutz sieht keine Schutzbedürftigkeit trotz drohender Rodung.
Bauboom auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz
Mit Hilfe des Bebauungsplans, der 2022 der Öffentlichkeitsbeteiligung unterzogen wurde, könnten alle Bäume auf dem innenstadtprägenden Wilhelm-Leuschnerplatz gerodet werden. Obwohl die Abwägung der Belange und die Auswertung der umfangreichen ablehnenden und kritischen Stellungnahmen der Bürger*innen und Verbände noch nicht abgeschlossen und der Bebauungsplan noch nicht durch die Ratsversammlung beschlossen wurde kündigt die Stadt bereits die Bauarbeiten für 2023 an.
Fachaufsichtliche Prüfung der Fällungen im Auwald
Fällungen an der Gustav-Eschestraße - im Leipziger Auwald - widersprechen dem FFH-Recht. Wir haben eine fachaufsichtliche Prüfung durch die Landesdirektion beantragt
Deponie Seehausen - Einstweilige Sicherstellung als Naturschutzgebiet
Die Deponie Seehausen ist ein Hotspot der biologischen Vielfalt, hier soll eine Freiflächenphotovoltaikanlage entstehen.